WHO warnt vor möglicher Krebsgefahr durch Handynutzung
31. Mai 2011
Laut einem dpa - Bericht warnt die WHO vor der möglichen Gefahr
der Entstehung von Krebs durch die häufige Nutzung von Handys.
Wie
schon in vielen Artikel unter anderem von der "Diagnose Funk"
beschrieben, gibt heute auch die WHO die Meldung heraus, dass eine
Krebsgefahr durch Handystrahlung nicht auszuschließen sei. Dabei
wird auf die Auswertung von wissenschaftlichen Belegen der
Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) hingewiesen.
Diese Studie veranlasst mich, noch einmal darauf hinzuweisen, wie
wichtig eine vorsorgliche Reduzierung der Strahlenbelastung,
besonders bei Kindern ist. Gerade Kinder sind eine wichtige
Zielgruppe der Mobilfunkindustrie und sie nutzen das Handy immer
früher.
Zu diesem Thema biete ich Workshops in
Schulen an, in denen Kinder lernen, verantwortungsvoller mit dieser
Technologie umzugehen. Sie erfahren dabei, wie sich
die Strahlenbelastung ohne große Einschränkung in der Nutzung auf
ein Minimum reduzieren lässt.
Jeder kann etwas tun
Jeder kann etwas zur persönlichen Reduzierung der Strahlenbelastung tun:
- So wenig wie möglich mit dem Handy telefonieren
- Für längere Gespräche den Festnetzanschluss verwenden
- SMS statt lange andauernde Handygespräche
- Draußen telefonieren, da ein Handy im Innenraum mit einer höheren Leistung sendet - Mauern haben eine gewisse abschirmende Wirkung
- Das Handy beim Verbindungsaufbau vom Körper weg halten- beim Verbindungsaufbau sendet das Handy mit voller Leistung
- Headsets verwenden
- Nicht im Auto, Bus oder Bahn telefonieren. Metalle schirmen ab und deswegen kann die Strahlung nicht nach draußen dringen, sondern reflektiert an den Wänden. Die Strahlungsbelastung erreicht dadurch extrem hohe Werte
- Das Handy nicht in die Hosen- oder Hemdtasche stecken
- Handys nicht eingeschaltet im Schlafzimmer belassen. Wenn es als Wecker benutzt werden muss, dann mit dem "Flugmodus" die Strahlung abschalten
