Welche Arten von Schadstoffen gibt es und wo kommen sie vor?
Man unterscheidet zwischen leichtflüchtigen und schwerflüchtigen Schadstoffen.
Leichtflüchtige Schadstoffe
Leichtflüchtige Schadstoffe kommen hauptsächlich in Lacken, Farben und Klebern vor. Direkt nach der Verarbeitung kann man sie gut riechen. Durch ausreichendes Lüften lässt sich diese Belastung relativ schnell verringern. Es ist aber auch möglich, dass zu einer langanhaltenden, kontinuierlichen Belastung von leichtflüchtigen Schadstoffen kommt. Dies ist der Fall, wenn sie in Spanplattenmöbeln als Kleber verarbeitet sind. Wurden die Kanten der Möbel nicht abgedichtet und stehen mit der Raumluft in Verbindung, dünsten die Schadstoffe permanent aus.
Schwerflüchtige Schadstoffe
Anders sieht es mit den schwerflüchtigen Schadstoffen aus. Sie sind häufig Bestandteil von Mitteln, die Insekten, Pilze oder andere Organismen abtöten sollen. Auch in Flammschutzmitteln lassen sie sich nachweisen. Verarbeitet werden diese Stoffe in Teppichen, Tapeten, Möbeln, Gardinen und anderen Gegenständen, die in jedem Haushalt zu finden sind. Schwerflüchtige Schadstoffe gehen nicht in die Luft über. Sie binden sich an den Staub und belasten damit über einen langen Zeitraum die Innenraumluft, weil sich Staub nicht so einfach herauslüften lässt und immer wieder neu entsteht.
